Live erleben


Stempelparties

Make & Take am 30. April 2017

Es wird hochkonzentriert, wie man sieht, eine Wasserfallkarte gebastelt und eine Verpackung. 

Da ich  mehr Stempel, Farben, Papier, Karton und Accessories habe als so mancher kleiner Shop und deshalb schon unser Haussegen mehr als einmal schief hing, habe ich begonnen, Stempelparties in meinem Studio zu geben. Dort werden mit Gleichgesinnten in netter Runde Karten und Verpackungen gebastelt, es wird viel gelacht, gegessen und getrunken und beim Nachhausegehen gibt es niemanden, der nicht vom Bastelvirus befallen ist, denn der ist ansteckend!


INKspirations on Tour

Irgendwie muß mein Material ja auch bezahlt werden, zumindest nach Meinung der Shops, bei denen ich bestelle, daher gehe ich regelmässig auf Kunst- und Handwerkermärkte und stelle meine Kreationen aus.


Frühjahrsmarkt in Pöring 2017

Nach dem Reinfall beim Weihnachtsmarkt in Karlsfeld dachte ich, versuche ich es mal im Frühling, wenn die Hochzeitssaison startet und die vielen BBQ- und Gartenparties, zu denen man doch sicherlich das eine oder andere kleine Mitbringsel benötigt. Dachte ich. Leider falsch gedacht. Das einzige, was ich gut verkaufen konnte (kann man bei 4 Gläschen aber wirklich von "gut" sprechen?), waren die kleinen, entzückenden Nutellaverpackungen, die ich für 3,50 Euro viel zu günstig verschleudert habe, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit in solch einer Verpackung steckt. Vom Preis für die kleinen Nutellagläschen ganz zu schweigen. Karten habe ich auch an die Frau gebracht. Im Plural. Weil ganze zwei Karten. Da lohnt sich der Plural gar nicht. 

Wenn ich mir die Blogs meiner Stampin Up Kolleginnen anschaue, oder auf Pinterest bei Kartenbastlern und Verpackungskünstlern (nein,l nicht bei Christo, der macht nur gaaanz große Verpackungen :-)) stöbere, und mir anschaue, was die alles auf ihren Ständen verkaufen, und dann lese, wie prima alles gekauft wurde und das die Eine oder Andere sogar ausverkauft war, dann frage ich mich doch tatsächlich, was an meinen Sachen falsch ist. Denn ich habe wieder, genau wie in Karlsfeld, nicht mal 30 Euro eingenommen. Und, nein, das ist kein Jammern auf hohem Niveau. Das ist richtiges Jammern. Und wenn ich dran denke, dass ich Trullu mich doch tatsächlich nochmals auf einem Herbstmarkt angemeldet habe, wird mir ganz traurig um's Herz.


Spendenaktion bei meinem Arbeitgeber

Die Firma, bei der ich arbeite, hat als Teil ihrer Weihnachtsfeier eine Art Weihnachtsmarkt im Innenhof unseres schönen Gebäudes aufgebaut. Da ich für die Stiftung zuständig bin, dachte ich, ich verkaufe einen Teil meiner selbstgebastelten Kreationen an meine Kolleginnen und Kollegen, und spende den Erlös zu 100% der Stiftung als meinen Beitrag. Ich habe mehrere hundert Euro eingenommen und bin allen Mitarbeitern, die bei mir gekauft und dadurch gespendet haben, sehr dankbar für diese Unterstützung!

Weihnachtsmarkt in Karlsfeld, November 2016

Dieser hier in Karlsfeld Ende November 2016 war leider sehr schlecht besucht und ich war froh, die Standgebühr rein bekommen zu haben, so gering war die Nachfrage. Das ist nicht nur wegen des fehlenden Umsatzes mehr als traurig, sondern hauptsächlich wegen der nicht vorhandenen Anerkennung. Der Sänger braucht den  Applaus; der Papierkünstler die "Das will ich haben" Rufe. Ich ging nach Hause und war mir nicht (mehr) sicher, wie das mit der Fremd- und Selbsteinschätzung ist....  Vielleicht gefallen meine Kreationen ja nur mir und den Menschen, die mich lieben?